Impfen, nein danke!

Immer wieder ist es in der Vergangenheit dazu gekommen, dass ohne jegliches mediales Echo eine Pflicht-Impfung für Zuchttiere per Gesetz angeordnet wurde. Die Bauern wurden nicht ausreichend informiert und Impfunwillige mussten sich Drohungen und Einschüchterungen beugen.

Aus naturheilkundiger und ganzheitlicher Sicht kommt keine Erkrankung ohne Grund. Eine reine Bekämpfung der Symptome bringt niemals eine Lösung. So weiß man inzwischen, dass es viele Hintergründe bei Erkrankungen gibt. Leistungsorientierte und unnatürliche Massentierhaltung (max. 1-2 Kälber pro Kuh), Hormonbehandlungen, Anwendungen von vielerlei Giften (Aufgussmittel), Gifte durch Gentechnikfütterung und vieles mehr schädigen den Gesundheitszustand der Tiere, welche dann logischerweise anfälliger sind.

Im März 2009 wurde wegen der Blauzungenkrankheit Alarm geschlagen und die Impfung von Schafen, Ziegen und Rindern angeordnet. Erschreckende Schäden und eine Unmenge an toten Tieren wurden nach dieser Impfwelle bei den Österreichischen Tierkörperverwertungen angeliefert. Nach außen werden die Schäden geleugnet, doch werden die Betriebe vermutlich noch Jahre damit mit den Auswirkungen der Impfung zu kämpfen haben. Das größte Problem dürfte die Fruchtbarkeit der Tiere sein. Auf jeden Fall wurde flächendeckend die Tiergesundheit enorm geschädigt.

Alleine der Beipacktext und die Bekundung des Herstellers, dass keinerlei Tests durchgeführt wurden und er jegliche Verantwortung ablehnt, müsste Grund genug sein die Impfung nicht durchzuführen. Tierärzte beriefen sich auf ein zu vollziehendes Gesetz.

Ohne jegliche Wartezeit dürfen Produkte und Tiere weiterverkauft und verarbeitet werden. Ebenso wurden alle Biotiere geimpft, was sofort die Frage des Bioanspruchs aufwirft.

Nach Einsehen der Problematik wurde am 31. März 2009 plötzlich die Impf-Freiwilligkeit eingeführt. Darf es in einem freien Land wie Österreich sein, dass Menschen dazu gezwungen werden, eine fragwürdige Zwangsbehandlung über sich und ihre Tiere ergehen zu lassen? Eine Freiwilligkeit ist doch das Mindeste!

Im Zuge der Aufruhr um die Blauzungenimpfung bildete sich der Verein „Schöpfungsverantwortung Tier und Mensch“ welcher in kürzester Zeit ein landesweites Netzwerk bilden konnte. www.tier-mensch.at

Auch wird Verdacht geschöpft, dass die BVD-Impfung (Bovine Virusdiarrhoe) die Ursache für das neuartige Krankheitsbild des Blutschwitzens, bei dem junge Kälber plötzlich ohne jeglicher Verletzung unstillbar bluten, sei. Durch Versuche konnte bereits bestätigt werden, dass die Biestmilch eine Rolle spielt. Aufgetreten ist das Blutschwitzen bis jetzt nur in den Ländern (Deutschland, Schottland, den Niederlanden, Belgien und Italien) in denen die BVD-Impfung durchgeführt wurde.